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Massey Ferguson 6280 PowerControl, Knoche ZLS 560,

Details

Massey Ferguson 6280 mit Knoche



Hochgeladen:
30.11.2013


Aufrufe:
2209

Kommentare:
12

Aufnahmedatum:
nicht angegeben

Aufnahmeort:
nicht angegeben

EXIF-Angaben
 

Kamera:
Canon / Canon EOS 500D

Brennweite:
120mm

Blende:
F/6.3

Belichtungszeit:
1/200s

ISO-Wert:
200

Weißabgleich:
Auto

Blitz:
Nein

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01.12.2013 18:42
aufgussform
Janis
Stetten
05.10.2009 - #8340

Ohne jetzt jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber diese Art der Maisstängelzerkleinerung ist doch auch schlichtweg ein Witz oder seh ich das falsch?
Da kann ich mir Anschaffungskosten und Zeitaufwand doch genau so gut sparen und anderswo investieren. Oder sieht das auf dem Bild schlimmer aus, als es in Wahrheit ist.. Arbeitet jemand mit so einem Teil? Oder hat es zumindest schonmal gesehen?

01.12.2013 20:26
kälbchen
christoph
64521 Wallerstädten
21.02.2010 - #10089

1.255
11
Ja das denke ich auch .


Ich denke eine Fräse wäre wohl besser für diese Arbeit geeignet als diese Walzenkombination hier oder ein Mulcher .
die Fräse reißt alle Stoppeln aus und spleißt sie zuverlässig auf . Außerdem habe ich gleich eine Ordentliche Bodenbearbeitung.
Aber das ist meine Persönliche Meinung darüber .

Lg C.Landau

02.12.2013 15:01
Hendrik ADM
Hendrik
Hopsten - Halverde
07.02.2008 - #3892

586
Fräse zur Stoppelbearbeitung? Das mag ja bei ganz speziellen Bedingungen sinnvoll sein aber beim großteil der deutschen Ackerfläche ist eine Fräse eindeutig das falsche Gerät. Flächenleistung und Dieselverbrauch sind nicht gerade im gewünschten Bereich.

Ich mache dieses Semester ein Projekt im Studium und wir vergleichen 5 Verfahren zur Stoppelzerkleinerung, u.a. ist der Zünslerschreck von Knoche dabei.

Sein Arbeitsergebnis braucht sich auf leichtem Sandboden nach Silomais nicht verstecken. In Kombination mit einer Kurzscheibenegge im Heck und einem Zünslerschreck in der Front bei 30° diagonaler Fahrt können vergleichbare Ergebnisse erzielt werden, wie sie ein Schlegelmulcher erreicht. Nebenbei wird der (Sand)boden fast vollflächig eben und schwarz.
Wie gesagt, das gilt alles für Silomais. Bei Körnermais sieht es wohl etwas anders aus.

Arbeitsgeschwindigkeit der Kombination liegt übrigens bei etwa 15km/h
Die Walzen des Zünslerschrecks sind mit 4-Kantleisten bestückt, welche den Stängel gegen den Boden kaputt drücken. Der Stängel wird dabei nicht auseinander gerissen, aber auf ganzer länge aufgerissen. So kann wasser eindringen und der Zünsler kann nicht überleben.
Nebenbei: 2-3cm intakter Stängel reichen dem Zünsler zum überleben! Für diese Tiefe muss ein Mulcher schon das ein oder andere Mal Sand schlucken ...

edit: In Bezug auf die Frage: Habe es schon gesehen und damit gearbeitet und ich bin nicht von Knoche bezahlt

02.12.2013 15:50
kälbchen
christoph
64521 Wallerstädten
21.02.2010 - #10089

1.255
11
@ Hendrik ADM :


Wie sieht das ganze auf schweren ,tonigen Böden mit der Arbeitsleistung dieser Maschine aus ? Ich bin der Meinung das nach der Maisernte eine flache Bodenbearbeitung erfolgen sollte, die die kompletten Stängel zerstört.
Außerdem wird bei uns meinst Weizen oder Gerste nach Mais nachgebaut. Vom Verschleiß her muss ich sagen , das es für einen Mulcher nichts schlimmeres gibt wie über so einen Maisacker geprügelt zu werden .

Lg C.Landau

02.12.2013 16:29
hawibau
Dennis
Stewwert
21.10.2007 - #3457

5.448
6
Das dieses Gerät auf schweren und mittleren Böden nicht funktioniert liegt doch auf der Hand.
Sobald es dann etwas feucht ist, bleibt die Erde kleben und schon werden die Pflanzen nicht mehr richtig aufgeschnitten.

02.12.2013 16:42
kälbchen
christoph
64521 Wallerstädten
21.02.2010 - #10089

1.255
11
@ Hawibau :



Genau sowas hab ich mir fast gedacht . Ergo lieber ein Gerät dass auch unter feuchten Bedingungen Funktioniert .

Lg C.Landau

02.12.2013 17:31
Eilendorfer
Ole
Buxtehude
03.11.2010 - #12320

15.955
19
4
Also, die Flächen die wir gemacht haben waren manchmal sehr Schlammig und manchmal sehr fest und auf allen Flächen hat das Gerät top Arbeit gemacht ( alle Stoppel waren gebrochen). Das Gerät ist echt zu empfehlen, wenn man sich zum Beispiel den Kosten- und Zeitfaktor anguckt ist der Zünslerschreck sehr gut. Mulchen ist sehr kosten und Zeit intensiv und da ist der Zünsler im Vorteil, er muss nur gezogen werden und nicht noch Angetrieben und die Arbeitsgeschwindigkeit liegt zwischen 16-18 Km/h.

02.12.2013 19:11
Michl
Michael
Fürth
02.06.2008 - #4339

422
Wenn ich mir das Bild 2 weiter vorher ansehe fällt mir noch ein Problem auf...
Wenn man nicht genau fährt oder nicht in einem schrägen Winkel zur Drillspur werden leicht Stoppeln ausgelassen. Da ist man dann genauso weit, als wenn manchmal beim Mulcher der unterste Zentimeter stehen bleibt. An sich glaube ich bringt das Gerät schon etwas, da ziemlich viel aufgeschlissen und zerdrückt wird, aber bei massiven Befall würde ich mich nicht drauf verlassen, da die Stoppeln nicht wirklich zerkleinert werden und immer noch Unterschlupf bieten.

02.12.2013 19:31
Hendrik ADM
Hendrik
Hopsten - Halverde
07.02.2008 - #3892

586
Die beiden Walzenreihen sind versetzt zueinander, dadurch ist ein Auslassen der Stängel nur beim ungenauen Anschlussfahren an den Geräteaußenseiten möglich

03.12.2013 06:41
Michl
Michael
Fürth
02.06.2008 - #4339

422

Zitat:

Die beiden Walzenreihen sind versetzt zueinander, dadurch ist ein Auslassen der Stängel nur beim ungenauen Anschlussfahren an den Geräteaußenseiten möglich


Achso, na dann passiert das natürlich nicht! Konnte das auf den Bildern nicht erkennen.

03.12.2013 13:05
hawibau
Dennis
Stewwert
21.10.2007 - #3457

5.448
6
Schlammig kann ja es ruhig sein, aber der Boden klebt nicht. Da ist der Unterschied

05.12.2013 14:31
aufgussform
Janis
Stetten
05.10.2009 - #8340

@ Hendrik

Danke für deine Beschreibung. So in der Art dachte ich mir das schon, auf den Bildern sieht man es leider nur sehr schlecht. Da siehts eher aus, als würden die Stängel einfach nur umgedrückt und dann liegen gelassen - was jetzt nicht wirklich als Erfolg zu bezeichnen wäre.

IN Kombination mit ner Scheibenegge stell ich mir das natürlich optimal vor, zu einander passende Arbeitsgeschwindigkeiten / - breiten und vollständige Bearbeitung.
Vielleicht muss ich mir das doch mal in Live anschauen


@ Eilendorfer:

Auch dir danke für den Erfahrungsbericht. Habt ihr euch das Gerät selber angeschafft oder über eine Verleih bezogen? Und was folgte darauf für eine Art der Bodenbearbeitung?







 


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