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Ende April 2015
Da kommt man frisch erholt von seinem Deutschland Urlaub zurück, voller Begeisterung über die großen Maschinen die man gesehen hat und schon steht auch schon ein gut 50Tonnen schwerer Bagger vor der Haustüre!
Wir haben nämlich aus einem ca. 1,5ha großem Waldstück (siehe Bäume im Hintergrund) eine Wiese gemacht.

Den Bagger hatte ich übrigens bei derselben Arbeit schon mal fotografiert.
Für die Insider: Leider wurde bei uns die CAT Raupe mit dem Steinbrecher nicht gebraucht
Für die anderen: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/de/index.php?page=view_subgallery&id=51624&location=categoryPhoto



Hochgeladen:
09.01.2016


Aufrufe:
3204

Kommentare:
6

Aufnahmedatum:
nicht angegeben

Aufnahmeort:
nicht angegeben

Maschinen:
nicht angegeben
EXIF-Angaben
 

Kamera:
nicht vorhanden / nicht vorhanden

Brennweite:
22mm /33(KB-Format)

Blende:
F/10

Belichtungszeit:
1/320s

ISO-Wert:
400

Weißabgleich:
Auto

Blitz:
Nein

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11.01.2016 22:52
E.C.P. Phototeam
Eike
Bützfleth
30.10.2007 - #3499

43.618
3
So etwas habe ich auch schon oft versucht, aber hat leider nie geklappt... meistens war der Regenbogen zu schnell weg..
Die Galerie gefällt mir richtig gut

11.01.2016 23:22
hawibau
Dennis
Stewwert
21.10.2007 - #3457

5.448
6
Super Bilder !!!

Kannst du uns noch etwas zu dieser Aktion sagen?
Ich habe keine Ahnung von der Almwirtschaft daher klingen meine Fragen vllt etwas blöde.
Wird da ein Hang eben gemacht damit man ackern kann?, ist ein gesetzlich so einfach möglich Wald zu Grünland zu machen und lohnt sich das?

Wäre super darüber mehr zu erfahren !!!

11.01.2016 23:35
grübelfix
Michael
Lommatzsch
30.01.2008 - #3863

6.155
Absolut geiles Foto und auch das davor ist top

12.01.2016 19:36
waldlbauer
manuel
tamsweg
20.06.2010 - #11235

2.453
Hallo Hawibau!
Erstmal gibt es keine blöden Fragen Ganz im Gegenteil, ich freue mich über dein Interesse.
Grundsätzlich ist es nicht möglich einen Wald einfach zu roden. Man muss zuerst einen Antrag bei der zuständigen Behörde (bei uns die Forstbehörde bei der Bezirkshauptmannschaft) stellen. Dann findet mit den zuständigen Sachbearbeitern eine Begehung vor Ort statt. Da bei uns das Waldstück direkt an Grünland angrenzt und mehrere Bäume bereits morsch waren und einem Sturm nicht mehr Stand gehalten hätten, wurde die Rodung bewilligt. Nachdem die Bäume gefällt waren, gab es zwei Möglichkeiten, entweder die Fläche wieder mit jungen Bäumen zu bepflanzen oder als Wiese zu nützen. Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Vom Bagger wurden die Stöcke und die Wurzeln eingegraben, die Fläche geebnet und mit einer Humusschicht versehen. Danach wurde eingesäht und die Fläche voriges Jahr zwei Mal gemäht.
Ob es sich rentiert - ich denke mit der Zeit schon. Durch die neu gewonnene Fläche verringert sich die Anzahl der Silorundballen, die bei uns jährlich zugekauft werden müssen.
Ein Teil des Holzes konnte auch noch als Nutzholz an ein Sägewerk verkauft werden. Der Rest wird an das Fernheizwerk zur Hackguterzeugung verkauft (siehe nächstes Foto).
Der Bagger kostet übrigens in der Stunde brutto ¤ 180,-. Die Baggerarbeiten für die gesamte Fläche haben ca. ¤ 10.000,- betragen
Bei einer Neuaufforstung der Fläche hat dann erst die nächste oder übernächste Generation wieder einen Nutzen - da die Bäumchen (Fichten) sehr langsam wachsen.

Übrigens Danke für das Lob an Euch!

12.01.2016 20:26
schellniesel
Andreas
Pirching am traubenberg
25.06.2008 - #4442

35
1
Ihr müsst aber ein Waldreicher Bezirk sein! Dann ist diese abwicklung durchaus normal!!

Bei uns gibt's keine Rodung ohne ersatzfläche! Heißt du kannst schon auch ein Waldstück zur landwirtschaftlichen Nutzfläche kultivieren musst aber im Gegenzug min 50 bis hin zu 100% der gerodeten Fläche eben wo anders aufforsten!

Ausnahmen gibt's aber auch bei uns!

12.01.2016 21:56
waldlbauer
manuel
tamsweg
20.06.2010 - #11235

2.453
Ja unser Bezirk ist sehr waldreich. Der Lungau hat eine Fläche von 101.953 ha - davon sind ca. 48.800 ha Wald, also fast die Hälfte

Da merkt man gar nicht, wenn 1,5 ha Wald nicht mehr da sind.







 


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