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FB-Foto | Blogs | Freistellen mit Masken in Photoshop


Artikel Da ich dazu die eine oder andere Anfrage bekommen habe werde ich mich hier an mein erstes Tutorial wagen.

Es geht, wie die Überschrift schon sagt um das Freistellen in Photoshop mit Hilfe von sogenannten Ebenenmasken. Das ist eine Funktion, die oft im Verborgenenen bleibt aber unglaublich nützlich ist (auch für andere Anwendungen).

Fangen wir mal an, wir wollen diesen Xerion freistellen:

dazu müssen wir erst auf die Ebene "Hintergrund" im Ebenenfenster rechts doppelt klicken, dann öffnet sich ein Fenster das wir bestätigen und dann sollte es so aussehen:

erst dadurch ist die Funktion der Masken verfügbar, die wir hier ganz unten rechts finden:

unser Ebenenfenster sieht nun so aus:

Wichtig ist, dass ein dünner blauer Rahmen um das rechte Fenster (die Maske) erscheint und nicht um das linke Fenster (das Bild).
Wir malen nun "in der Maske", das Originalbild bleibt unverändert. In der Maske kann man nur mit "Graustufen" malen, d.h. schwarz, weiß und die verschiedenen Grautöne. An denen Stellen an denen die Maske weiß ist, erscheint das Bild ganz normal, an den Stellen an denen die Maske schwarz ist, ist das Bild quasi ausgeblendet. Bei den Grautönen gibt es dann einzelne Abstufungen, die für diese Anwendung aber nicht relevant sind.
So genug dazu, machen wir weiter:

Wir wählen den Pinsel sowie die Vordergrundfarbe schwarz.

Jetzt malen wir mit einem großen Pinsel grob die überflüssigen Bereiche (in der aktiven Maske!) schwarz an.
Umso feiner ihr das macht desto schneller geht es nachher:

Nun wählt ihr das Polygonlasso, das ihr hier findet:

(leider nicht mit auf dem Bild deshalb hab ich es dazu geschrieben)
Ihr müsst beim Polygonlasso Punkt für Punkt die Kante der Auswahl auswählen, umso mehr Punkte ihr auswählt desto genauer ist eure Auswahlkante:

(hat es leider nicht mit aufgenommen :( - durch das nächste Bild sollte klar werden was ich meine)
dann drückt ihr einfach "Backspace" bzw. "Entf" und der ausgewählte Bereich verschwindet ebenso (wird in der Maske schwarz markiert = unsichtbar, das Originalbild ist weiterhin unbeschadet).
Eure Maske hat nun die klaren Konturen des Objektes:

Doch was ist das!?!?!

Der Auspuff fehlt - da hat wohl jemand beim freistellen geschlafen - doch das ist kein Problem, denn das Originalbild existiert ja weiterhin!
Wir gehen einfach wieder auf den Pinsel, wählen die Vordergrundfarbe weiß...

...und malen den Auspuff wieder hin!


Das ist der große Vorteil der Maske - sie verzeiht Fehler!

Wenn ihr soweit zufrieden seid könnt ihr damit machen was ihr wollt z.B. einen neuen Hintergrund einfügen:


(wenn ihr die Maske nicht mehr verändern wollt, dann geht auf die Maske: Rechtsklick-
  • "Maske anwenden" - dann geht aber das Originalbild verloren)

  • Ich hoffe ich habe es verständlich erklärt, bei Rückfragen könnt ihr euch jeder Zeit bei mir melden.

    gruß Flo / Fahrsilo
    FB-Foto

    PS: Das Tutorial funktioniert meiner Meinung nach mit allen Photoshopversionen - Photoshop Elements unterstützt seit einer bestimmten Version auch Ebenenmasken - probierts einfach aus! Auch mit anderen Programmen, die Ebenen sowie Ebenenmasken haben sollte dies funktionieren.

    PPS: Das soll keine Konkurrenz darstellen zu Soups Blog - aber viele Wege (und Programme) führen zum Ziel!
    Statistik
    Veröffentlicht am:
    16.05.2011

    Aufrufe:
    15.840
    Gefällt-mir-Angaben:
    5

    Kommentare:
    6

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    17.05.2011 22:32
    Patricks Agrarphotography
    Patrick
    Pr.Oldendorf/ NRW
    25.02.2010 - #10141

    3.803
    1
    Ich habe noch eine Frage dazu, und zwar geht das auch das z.B. der Xerion hier farbig ist und der Hintergrund der da war einfach nur Grau wird? Denke das geht, wenn man die beiden Ebenen in ein ander Kopiert?

    Gruß, Patrick

    17.05.2011 23:36
    lepuschitz
    martin
    gödersdorf
    14.02.2009 - #6134

    1.925
    2
    Danke für die tolle Erklärung! Werd ich mal ausprobieren müssen

    18.05.2011 12:03
    FB-Foto
    Florian
    Steinfurt
    09.01.2009 - #5647

    2.142
    42
    6
    @JOPatzyJO:

    das geht natürlich auch.

    Dazu erstellst du am besten gleich am Anfang eine Kopie der Ebene. Dann bearbeitest du die obere Ebene so wie oben beschrieben (die untere kannst solange ausblenden).

    Dann markierst du die untere Ebene gehst auf Bild, Korrekturen, Farbton/Sättigung und stellst die Sättigung auf den niedrigsten Wert (ich glaube -100!?). Dann sollte es genau so aussehen wie du es willst.

    gruß

    @lepuschitz: danke

    04.06.2011 23:53
    Patricks Agrarphotography
    Patrick
    Pr.Oldendorf/ NRW
    25.02.2010 - #10141

    3.803
    1
    @ Fahrsilo: ich habe einfach gleich die neue Maske gemacht (was eigentlich ein wenig unnötig ist, ich weiß, und habe dann im Bild die Stelle markiert, die Farbig sein soll, als ich das fertig hatte bin ich auf "Auswahl" und dann auf" Auswahl umkehren" gegangen, somit ist dann ja das andere, was nicht farbig, sondern schwarz/weiß werden soll Ausgewählt. Dann habe ich auf der rechten Seite in Photoshop das Tool "Korrekturen" angeklickt, es öffnet sich ein kleines "Fenster" und man wählt "Schwarz/Weiß" aus (da ist so ein Quadrat vor, was schräg in Schwarz/Weiß geteilt ist). So nun ist das ausgewählte Schwarz/Weiß und das was in Farbe sein soll, ist in Farbe. Ja ich weiß, die Maske ist dann unnötig, aber ich finde so ist das mit dem "Schwarz/Weiß" machen einfacher, als mit den Masken.

    Gruß, Padda96.
    PS.: Ich benutze Photoshop CS5.

    05.06.2011 07:17
    vinschi
    Marc
    Alpen
    19.03.2009 - #6488

    Ich mache das immer komplett ohne Masken, geht auch... einfach die aktuelle Ebene duplizieren, per Polygon "umfahren", Auswahl umkehren und dann den ausgewählten Bereich entfernen. So kann man z.B. direkt die Hintergrundebene in s/w machen und das freigestellte Objekt ist automatisch noch in Farbe.

    05.06.2011 14:31
    FB-Foto
    Florian
    Steinfurt
    09.01.2009 - #5647

    2.142
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    6
    @Element + JoPatzyJo: Ja stimmt es geht auch einfacher. Ich denke mit Masken ist so ziemlich die komplizierteste Möglichkeiten. Aber der große Vorteil ist eben, dass man es leicht rückgängig machen kann wenn es mal nicht so perfekt war. Beim Polygonlasso muss man ja immer komplett neu anfangen wenn man einen Punkt falsch gesetzt hat.

    Für schnelle Arbeiten nehme ich auch nur das Polygonlasso.







     


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